Alles richtig gemacht
Die unsicheren Wetterprognosen für die letzte Juli-Woche machten es dem Veranstalter der Bundesfeier – der Fasnachtsgesellschaft Heid-Heid – nicht einfach zu entscheiden, wo die bevorstehenden Festivitäten durchgeführt werden sollten. Schliesslich beschloss das OK, das Fyrobigbier draussen und die Bundesfeier in der Mehrzweckhalle durchzuführen. Damit hatte das OK auf die richtige Karte gesetzt, wie sich zeigen sollte.
Bei trockenem Wetter und angenehmen Temperaturen fanden sich am 31. Juli einige hundert Personen für das Fyrobigbier auf dem Schulhausplatz ein und läuteten bei gemütlichem Beisammensein den Nationalfeiertag ein.
Am 1. August selbst war das Festgelände ein anderes. Die Heid-Heid hatte keinen Aufwand gescheut und begrüsste die Besucher in einer originell dekorierten Mehrzweckhalle.
Die Musikgesellschaft Villmergen spielte zum Auftakt bekannte Unterhaltungsliteratur. Kurz darauf zeigte ein Duo vom Nordwestschweizerischen Fahnenschwingerverband ihre Künste und schliesslich folgte die mit Spannung erwartete Festrede von Eric Wermelinger, welcher seine Rede vor einer unterdessen bis auf den letzten Platz besetzten Halle halten durfte.
Der junge Villmerger nahm die Besucher mit auf eine Zeitreise und blickte in eine Schweiz vor 7, 70 und 700 Jahren zurück. Dabei zeigte er auf, dass Veränderungen zum Leben gehören und es wichtig war, dass wir als Gemeinschaft, als Dorf, als Land zusammengehalten haben. Für seine Worte erntete Eric tosenden Applaus.
Eine kleine Gruppe der Guggenmusig Heid-Heid stellte sich auf der Bühne auf und spielte den obligaten Schweizer Psalm, zu welchem die Halle mitsang.
Da der Abend noch jung war und die kühlen Aussentemperaturen in der Halle keine Rolle spielten, zeigten die Besucher Sitzleder, liessen sich von «WinMusic» unterhalten und genehmigten sich ein traditionelles, leckeres Ghackets mit Hörnli. Gegen Mitternacht ging eine wunderbare Bundesfeier mit einer Win-Win-Situation zu Ende: zufriedene Besucher und ein zufriedener Veranstalter!
