Traumwelten

Unter dem Motto "Traumwelten" konnten sich die Besucher am Fasnachts-Sonntag auf dem Dorfplatz in verschiedenste Träume entführen lassen.

Ein unerwartet sonniger Nachmittag bahnte sich auf dem Dorfplatz an. Umso besser war die Laune der Besucher und der Beteiligten. Wer sich am Sonntag Nachmittag auf dem Platz etwas umschaute, konnte an den verschiedenen Ständen so einiges entdecken. 

An der streng überwachten Traum-Fänger-Wurf-Maschine durfte man wählen:
Soll es ein süsser Traum sein? Ein saurer? Oder traust du dich gar an einen waschechten Albtraum? Kaum geworfen, schoss das gewünschte Traumobjekt mit überraschender Geschwindigkeit durch die Lüfte. Jetzt war sie gefragt – die perfekte Wurftechnik! W
er am Ende tatsächlich einen Traum fing, durfte sich offiziell „Zertifizierter Heid-Heid-Traumfänger-Profi“ nennen.

Traumdeuter – für alle mit grossen und kleinen Plänen. Wer mit dem Schlafen keinerlei Probleme hatte, dafür aber mit seinen Lebensträumen, war bei der Heidengruppe goldrichtig. Dort wartete nämlich der hauseigene Traumdeuter – halb Visionär, halb Hellseher, ganz überzeugt von seinem Talent.

Aufstand der arbeitslosen Schäfchen. Laut blökend marschierten sie auf: die arbeitslosen Schäfchen. „Määähhr Arbeit!“ und „Zählt uns wieder!“ hallte es durch den Dorfplatz. Der Grund für die Empörung? Seit dem Schmudo, schlafen die Bürger von Villmergen plötzlich wie Murmeltiere im Winterschlaf. Kein Schäfchen wird mehr gezählt. Für die Schafe bedeutet das: Kurzarbeit.

Wer dachte, eine Pyjamaparty sei bloss etwas für Kindergeburtstage, wurde am Fasnachts-Sonntag eines Besseren belehrt. Für Klein und Gross hiess es: Rein in den Schlafanzug und ab in die Kissenschlacht! Mit erstaunlicher Präzision flogen die Kissen durch die Luft – glücklicherweise blieb es bei weichen Treffern und viel Gelächter.

Etwas strenger ging es bei der Traumkontrolle zu und her. Hier wurde genau überprüft, ob die Bevölkerung auch ordnungsgemäss gute Träume hatte. Vor dem Träumen stand nämlich ein Test an – bestanden? Wunderbar. Nicht bestanden? Keine Sorge: Eine Portion Medizin sorgte zuverlässig dafür, dass schlechte Träume das Weite suchten.
 

Nach einem tollen Nachmittag verabschiedete sich die Sonne hinter dem Rietenberg und langsam leerte sich der Dorfplatz. Die Besucher machten sich mit einem Rucksack voll neuer Träume auf den Heimweg. 

 

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